Tourist + Information

Foto: Panoramabild

Unser großes Panoramabild gibt hier schon mal einen kleinen Eindruck. Erleben Sie ein Stück Harmonie die unser Dorf so prägt. Hier finden Sie eine Karte mit Routenplanung und vor allem die Hinweise die Touristen unter ihnen interessieren wird. Eingetragen sind zum Beispiel Informationen über den Bahn- und Flugverkehrsanschluss Oberkails , aber auch Pensionen und Hotels sind hier verzeichnet.

 

Panoramabild von Oberkail Wir laden Sie herzlich ein zu einer Tour durch unser kleines Dorf. Lassen Sie sich unterhalten, informieren und zeigen, wie unser Oberkail heute so ist. Besonders interessant ist unsere unberührte Naturlandschaft und die zahlreichen Wanderwege durch unsere große Waldfläche, über Feld und Flur

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Sehenswürdigkeiten

 

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Wandern + Ausflüge

 

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Geschichte


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800 Jahrfeier

 

 

 

Geschichte von Oberkail

Oberkail zeigt bereits für die Mittel- und Jungsteinzeit, also seit 10.000 Jahren, Spuren menschlicher Besiedlung. Außerordentlich umfangreiche Funde deuten darauf hin, dass im sogenannten "Rodecken" vor Jahrtausenden steinzeitliche Geräte hergestellt wurden. Die talgeschützte Lage nahe am Bach und unweit zahlreicher Quellen wurde auch von den Römern als Siedlungsort angenommen.

Kirche St. MichaelKirche St. Michael

Die Ortsgeschichte Oberkails beginnt mit der ersten geschichtlichen Erwähnung des "Hofes zu Keyle" im Jahre 1201. Bis 1794 blieb Oberkail mit der Herrschaft und späteren Grafschaft Manderscheid verbunden, zunächst als wohnhafter Hof, später als einer der Hauptsitze des Manderscheider Geschlechts. 1339 wurde mit dem Ausbau des Hofes zur Burg begonnen. Ende des 15. Jahrhunderts entstand die Grafschaft Manderscheid - Kail. Oberkail wurde ein bedeutender Eifelort. Selbst die Ursprungsherrschaft Manderscheids kam in Oberkailer Besitz. Um 1700 wurde die Burg zum Wasserschloss erweitert. Nachdem der letzte Oberkailer Graf und seine Gemahlin ohne Nachkommen starben, fiel die Grafschaft 1762 an das Haus Manderscheid - Blankenheim. Französische Revolutionstruppen beendeten 1794 die Grafenherrschaft endgültig. Burg und Schloss wurden ab 1809 größtenteils abgerissen oder zu Wohnungen umgebaut. Mit der Einverleibung der linksrheinischen Gebiete in das Königreich Preußen ab 1814 entstand die Bürgermeisterei Oberkail, die als spätere Amts- bzw. Verbandsgemeindeverwaltung bis 1970 kommunalpolitisch für die Orte Eisenschmitt, Schwarzenborn, Seinsfeld und Steinborn Bedeutung erlangten. Pfarrgeschichtlich wird Oberkail erstmals im Jahre 1292 erwähnt. Zum Einflussbereich der Pfarrei gehörten bis zum18. Jahrhundert die Kirchen in Eisenschmitt, Schwarzenborn, Meerfeld und Bettenfeld. Die Erbauung der Frohnertkapelle (Wallfahrtskirche) durch Graf Philipp Diedrich von Manderscheid - Kail wird auf die Jahre 1637/48 datiert.

Ferienwohnung

Gaststätte Oberkailer Hof

54533 Oberkail

Telefon: 06567 214

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Kyllburger Straße 18

54533 Oberkail

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Frohnert Kapelle

Seit Jahrhunderten ist Frohnert stets ein gern besuchtes Wallfahrtsziel. Sowohl für auswärtige Pilgerer als auch der Oberkailer und ihrer Nachbarn.

Frohnert Kapelle Frohnert Kapelle

Graf Philipp Dietrich von Manderscheid-Kail (1613-1653) war der Erbauer der Wallfahrts-Kapelle "Frohnert" auf dem Hügel über Oberkail, die wahrscheinlich eine Nachbildung der ältesten Gnadenkapelle der "Trösterin der Betrübten" in Luxemburg ist. Die Vermutung liegt nahe, dass die Schrecken des Pestjahres 1636 in Oberkail den Gedanken einer besonderen Gebetsstätte reifen ließen. Bald nach 1636 muss man mit den Bauarbeiten begonnen haben, denn am 14. August 1639 erteilte der Trierer Weihbischof Otto von Senheim dem Grafen die Erlaubnis, in der schon weitgehend fertiggestellten Kapelle "der hl. Maria, des hl. Rochus und anderer Heiliger" die hl. Messe auf einem (transportablen) Altarstein feiern zu lassen. Da in Oberkail die Bauleute aus dem nahen Himmerod noch im spätgotischen Stil (dortiger Kreuzgang) zu bauen gewohnt waren, wurde das runde Luxemburger Vorbild zu einer oktogonalen Anlage (Durchmesser: 8½ m) mit sechs bis zum Beginn der Wölbung reichenden Spitzbogenfenstern abgewandelt. In den Raum gelangt man durch einen rechteckigen kreuzrippengewölbten Vorraum im Westen.

Frohnert Innenraum

Frohnert ist ein Wallfahrtsort für Einzelpilger und kleinere Gruppen. Die vierzehn Nothelfer werden seit alters her in den verschiedensten Anliegen angerufen. Ganz besonders ist auch die Lage der Frohnert-Kapelle auf einem Hügel über Oberkail. Laut einer Sage wurde die Kapelle genau dort erbaut, da das Baumaterial von der ursprünglich vorgesehenen Stelle plötzlich verschwunden war, und auf dem Hügel über Oberkail wieder auftauchte. Man sah dies als ein Zeichen Gottes und entschied sich dafür, die Kapelle dort zu bauen, wo sie heute noch steht. Ein Besuch lohnt sich also, die Kapelle ist immer offen.

Kirche St. Michael

Bei der katholischen Pfarrkirche handelt es sich um einen Saalbau von 1789, der Westturm stammt von 1587. In der Friedhofsmauer ein Wappengrabstein der Gräfin Anna von Manderscheid (+1762). (Dehio) Pfarrgeschichtlich ist Oberkail auch schon über 700 Jahr bekannt.

Kirche St. MichaelKirche St. Michael

Die Pfarrei Oberkail wird erstmals in nicht näher datierten Akten des 12. Jahrhunderts erwähnt. Pfarrherren sind ab 1292 bekannt. 1330 und 1387 wird die Pfarrkirche als Ecclesia de Keylle in Steuerlisten aufgeführt. Der 1587 errichtete Turm ist bis heute erhalten. Das Kirchenschiff wurde 1658 durch Brand zerstört. 1789 wurde die Kirche neu gebaut (mit Ausnahme des Turms), weil das nach dem Brand von 1658 errichtete Schiff einzustürzen drohte. Dieser einfache Saalbau wurde dann 1969 zu einem Hallenbau mit freitragender Decke erweitert. Nachdem die Pfarrei vom Mittelalter bis weit in die Neuzeit herein viele Filialen besaß gehört heute nur noch der Ort Oberkail zur Pfarrei. Aufgrund der geänderten Strukturen innerhalb der katholischen Kirche bildet Oberkail heute mit vier Nachbarorten eine Seelsorgeeinheit, die von einem Gebietspfarrer geleitet wird, der seinen Sitz in Oberkail hat.

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