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Hochwasser Juli 2021

Liebe Oberkailer,

das Unwetter am 14.07.2021 hat auch Oberkail stark getroffen. Der Kailbach führte Wassermengen, die wir bis dato nicht kannten und nicht für möglich gehalten hätten.

Bereits am Mittwochnachmittag stieg der Bach nach länger anhaltendem Regen an, allerdings erschienen die Regenmengen vorerst nicht ungewöhnlich hoch. Die Feuerwehr hatte schon früh ihre Arbeit aufgenommen und konnte die Wassermassen an den bekannten Stellen größtenteils bändigen.

Als der Regen allerdings am Abend nicht nachließ und der Kailbach aus den oberhalb des Dorfes liegenden Bereichen enorme Mengen an Wasser, Schlamm, Holz und Unrat in das Nadelöhr in der Dorfmitte transportierte, war die Evakuierung der betroffenen Häuser unausweichlich.

In der Nacht ließ der Niederschlag langsam nach und der Wasserstand des Kailbachs sank allmählich. Die Feuerwehr konnte nun mit dem Abpumpen des Wassers aus den stark betroffenen Gebäuden beginnen.

Neben der Feuerwehr waren unzählige freiwillige Helfer im Dauereinsatz und packten an, wo immer es ging. Gegen das Wasser hatten wir keine Macht, aber an diesen Tagen haben alle Mitwirkenden ihr Möglichstes gegeben, um die Schäden so gering wie möglich zu halten und die verschlammten Gebäude mitsamt dem darin befindlichen Hausrat schnell zu reinigen und zu trocknen.

In dieser Nacht entstand an über 20 Gebäuden teils erheblicher Schaden. Viele Außenanlagen, Gärten, Wege, Wiesen und Felder wurden überdies von einer braunen Schlammschicht überzogen oder teilweise weggespült.

Für die Verpflegung der Feuerwehr und weiterer Helfer wurde im Haus Kayl gesorgt. Hier konnten sich die Helfer kurz ausruhen, sich stärken und einen warmen Kaffee trinken. Für die Helfer am Donnerstag wurde frische Erbsensuppe gekocht.

Im Haus Kayl und dem gesamten Umfeld war der Strom am Mittwochabend ausgefallen. Ebenso das Mobilfunknetz. Beides funktionierte bis Donnerstagabend wieder.

Ich danke allen von Herzen, die in den letzten Wochen in irgendeiner Weise geholfen haben - ob mit Muskelkraft, Maschinen, Essen, Trinken, Organisation oder Geldspenden. Auf diese Dorfgemeinschaft können wir stolz sein.

Trotz all der Sachschäden können wir dankbar sein, dass niemand verletzt wurde und alle überlebt haben.

Dieses Unwetter wird uns bei vielen zukünftigen Entscheidungen in der Gemeinde und der gesamten Region begleiten.

Aufrufe, die in der Vergangenheit belächelt wurden, werden wir in Zukunft sehr ernst nehmen müssen. Dazu gehört auch das Verbot, bewegliche Gegenstände im Uferbereich zu lagern (Kompost, Wasserbehälter, Holz, Fahrzeuge, etc.) Ebenso müssen Anlieger wieder regelmäßig Tot- oder Altholz am Bachlauf entfernen.

Wenn es die Wetterlage erlaubt, wollen wir am 7. August ab 9 Uhr den Bachlauf säubern. Dafür brauchen wir auch Maschinen zum Greifen und Abtransportieren von schweren Teilen. Die Anlieger bitte ich, den Helfern Zugang zum Bach zu ermöglichen.

Für mehrere Paletten Sandsäcke benötigen wir einen überdachten Lagerort, der für die Feuerwehr jederzeit zugänglich ist. Wer bereit ist, einen solchen Platz zur Verfügung zu stellen, meldet sich bitte bei der Feuerwehr oder bei mir.

Außerdem möchten wir im Bereich Ochsenbach/Seinsfelder Weg und Schulstraße/Burgstraße jeweils einen Vorrat an Sandsäcken lagern, damit im Notfall schnell gehandelt werden kann. Auch in diesem Fall bitte ich um eine Mitteilung.

Nochmals vielen herzlichen Dank an Euch alle.

Petra Fischer, Ortsbürgermeisterin

Lustisch Kehla Velkchen

 berlin 1319648 640

Wohnt er noch in Berlin, der Wilhelm Schulze? Drauf die Cousine: „Woher soll ich das wissen. Ich kenne den Mann nicht!" Leo war überrascht und verwundert zugleich, dass die Cousine den Wilhelm Schulze aus ihrem Wohnort Berlin nicht kannte und gab ihr vorwurfsvoll zu bedenken: „Den musst du kennen, den Wilhelm Schulze. Denn er wohnt mitten in Berlin! Genauso wie Du. Das kann doch nicht sein, dass du den Wilhelm nicht kennst, wo er doch mittendrin in deiner Heimatstadt wohnt!"

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