Seniorennachmittag in Oberkail

Für Sonntag, 20. August 2017, hatte die Ortsgemeinde alle Bürgerinnen und Bürger ab 65 Jahren zu einem geselligen Nachmittag eingeladen.

Nach dem Sektempfang im Haus Kayl wurden die Gäste nach draußen zum Feuerwehrgerätehaus und anschließend zur Grundschule geführt. Dort wartete schon die Freiwillige Feuerwehr Oberkail auf ihren Einsatz. Eigens für diesen Anlass wurde eine Feuerwehrübung durchgeführt und vom Wehrführer Jürgen Elsen den sehr interessierten Zuschauern live erläutert.

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Nachdem die Sirene aufheulte und das Feuerwehrfahrzeug durch die Schulstraße zu seinem Einsatz fuhr, gesellten sich noch viele weitere Familien dazu. Die Übung bestand darin, dass ein Zimmerbrand in der Grundschule, ausgelöst durch einen technischen Defekt simuliert wurde. Da vor dem Gebäude ein Kinderfahrrad stand, wurde noch ein Kind im Gebäude vermutet. Unter Atemschutz wurde im Innenangriff eine Menschenrettung und Brandbekämpfung eingeleitet. Dabei konnte das vermisste Kind gefunden und gerettet werden. Eine zweite Gruppe nahm einen Löschangriff von außen mit Wasserversorgung aus dem nahen Kailbach vor. Alle Zuschauer waren beeindruckt von der Übung und erhielten einen guten Einblick in die verschiedenen Tätigkeiten der Feuerwehrleute.

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Im Anschluss an die Übung, zu der auch der 1. Beigeordnete der Verbandsgemeinde Bitburger Land, Rainer Wirtz, anwesend war, hatten sich die Gäste eine Stärkung verdient. Bei Kaffee und Kuchen sowie leckeren Wurst- und Käseplatten verbrachten alle einen schönen Nachmittag. Als krönenden Abschluss wurden dann noch zu dem italienischen Schlager „Marina“ verschiedene Eissorten mit Oberkailer Heidelbeeren serviert.

Vielen Dank an alle, die bei der Organisation, der Bedienung, beim Auf- und Abbau sowie der Dekoration geholfen haben. Ebenso möchte ich der Freiwilligen Feuerwehr Oberkail für die Durchführung der Übung danken.

Petra Fischer, Ortsbürgermeisterin

Lustisch Kehla Velkchen

Wohnt er noch in Berlin, der Wilhelm Schulze? Drauf die Cousine: „Woher soll ich das wissen. Ich kenne den Mann nicht!" Leo war überrascht und verwundert zugleich, dass die Cousine den Wilhelm Schulze aus ihrem Wohnort Berlin nicht kannte und gab ihr vorwurfsvoll zu bedenken: „Den musst du kennen, den Wilhelm Schulze. Denn er wohnt mitten in Berlin! Genauso wie Du. Das kann doch nicht sein, dass du den Wilhelm nicht kennst, wo er doch mittendrin in deiner Heimatstadt wohnt!"

Leo verstand die Welt nicht mehr. Jemand, der die Mitbewohner seines Wohnortes nicht kannte, war ihm nicht geheuer. Und so kümmerte er sich fortan nur noch um das Geschehen im Dorf. Einem Ort, den er in- und auswendig kannte und in dem es nicht vorkommen konnte, dass ein Mitbewohner einen anderen nicht kannte.