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2. Platz im Gebietsentschied von "Unser Dorf hat Zukunft"

 

Nachstehend der Bericht aus dem Trierischen Volksfreund vom 08.07.2017 von Benedikt Laubert

Das sind die schönsten Dörfer

(Waxweiler/Oberkail/Trier) Waxweiler und Oberkail schaffen es auf Topplätze bei "Unser Dorf hat Zukunft" - mit ganz unterschiedlichen Ideen.

Waxweiler/Oberkail/Trier Immer wieder klicken Petra Fischer und Manfred Groben an diesem Morgen auf die Internetseite der Trierer Behörde ADD - und kurz nach zehn Uhr erscheinen endlich die Zeilen auf dem Bildschirm, auf die der Waxweiler’ Bürgermeister und die Oberkailer Bürgermeisterin seit Tagen warten. Sie verkünden gute Nachrichten für die beiden Gemeinden des Eifelkreises: Oberkeil landet gleich hinter Basberg auf dem zweiten Platz von 14 in der Hauptklasse des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft". Waxweiler schafft es auf den ersten Platz der Sonderklasse. Darin werden Dörfer gekürt, die schon einmal dabei waren. Ein Blick in die Begründungen der sechsköpfigen Jury zeigt, dass die beiden Gemeinden mit ganz unterschiedlichen Stärken überzeugt haben.

Bürgermeisterin Fischer hatte zwar schon ein gutes Gefühl, als sich die Jury am 8. Juni bei einem Rundgang von den Stärken Oberkails überzeugte. "Aber gleich der zweite Platz - das war dann doch eine Überraschung", sagt sie. Besonders beeindruckt waren die Damen und Herren der Jury davon, wie eng junge und alte Bewohner in diesem Dorf zusammenarbeiten und -leben. Einer von fünf Oberkailern ist jünger als 20 Jahre - so jung sind die Bewohner nur in wenigen Dörfern. Für Fischer ist das kein Zufall: "Wir haben sehr viele Angebote, die für junge Familien interessant sind", sagt sie.

Kinder können dort etwa in der Krabbelgruppe spielen, Jugendliche als Bambini im Fußballverein mitkicken und im Jugendorchester oder in der Flötengruppe musizieren. Im Kinderparlament der Grundschule dürfen sie sogar Vorschläge machen und mitbestimmen. Fischer sagt: "Wenn sich Familien im Dorf wohlfühlen, entscheiden sie sich manchmal nach dem ersten Kind, dass es ein auch zweites oder sogar drittes werden soll."

Geld gibt es keins für die Gemeinden. Dafür Hinweise, die mindestens so viel wert sind. Der Oberkailern hat die Jury etwa geraten, ihre Gärten an der Burg unter den Gästen bekannter zu machen. Auch der Waxweiler’ Bürgermeister Manfred Groben hatte nicht damit gerechnet, dass die Jury sein Dorf an die Spitze setzt.

Die 1140-Einwohner-Gemeinde konnte bei den Juroren vor allem "in den Bereichen Tourismus, Gewerbe und Innenentwicklung" punkten, wie es in der Mitteilung der ADD heißt.

Der hörbar erfreute Bürgermeister sagt: "Im Tourismus kommt uns unser Feriendorf und der Fünf-Sterne-Campingplatz zugute, da haben wir einfach Glück." "Aber auch ohne diesen Sieg haben wir viel mitgenommen", sagt Groben. Die Jury regte etwa an, "die Prüm erfahrbarer zu machen". Derzeit diskutieren die Waxweilerer darüber, die rund vier Meter hohe Böschung am Fluss mit Steintreppen zu versehen, sodass Bürger und Besucher näher ans Wasser kommen und vielleicht einmal die Füße hineinhängen können.

Waxweiler und Oberkail dürfen nun am Landesentscheid des Wettbewerbs teilnehmen. Mit dabei sind auch die übrigen Sieger aus dem Gebiet Trier: Basberg, Ayl und Nederbrombach. Ab dem 14. August beginnt die Qualifizierung für den Landeswettbewerb. Dann bekommen die Siegergemeinden erneut Besuch.

 

Lustisch Kehla Velkchen

Wohnt er noch in Berlin, der Wilhelm Schulze? Drauf die Cousine: „Woher soll ich das wissen. Ich kenne den Mann nicht!" Leo war überrascht und verwundert zugleich, dass die Cousine den Wilhelm Schulze aus ihrem Wohnort Berlin nicht kannte und gab ihr vorwurfsvoll zu bedenken: „Den musst du kennen, den Wilhelm Schulze. Denn er wohnt mitten in Berlin! Genauso wie Du. Das kann doch nicht sein, dass du den Wilhelm nicht kennst, wo er doch mittendrin in deiner Heimatstadt wohnt!"

Leo verstand die Welt nicht mehr. Jemand, der die Mitbewohner seines Wohnortes nicht kannte, war ihm nicht geheuer. Und so kümmerte er sich fortan nur noch um das Geschehen im Dorf. Einem Ort, den er in- und auswendig kannte und in dem es nicht vorkommen konnte, dass ein Mitbewohner einen anderen nicht kannte.